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Projekte

Die Projekte entstehen aus der Dringlichkeit des Alltages und werfen Fragen auf. Die Arbeiten entwickeln sich aus der vertieften Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema. Der Prozess wird schriftlich dokumentiert, der Inhalt gestalterisch umgesetzt.

ab 2018
Projekt „Von der Geburt zum Tod und was ist ein gutes Leben?“Mein momentanes Projekt kreist um Fragen zu Vergangenheit und Zukunft. Nach mehrjähriger Auseinandersetzung mit meinem Ursprung, beschäftige ich mich mit dem Gegensatz, dem Tod und dem Jenseits. Aufgetaucht sind deshalb auch Fragen zur Gegenwart: Was ist ein gutes Leben?
Es enstehen Zeichnungen und Bilder von Kirchenräumen, grossflächige abstrakte Pastellbilder (Atmosphärenräume) und eine schriftliche Dokumentation zum Projekt.

Fragen zum Leben: Was ist ein gutes Leben?
Fragen zur Vergänglichkeit: Was ist Vergänglichkeit?
Fragen zum Sterben: Wie möchte ich sterben?
Fragen zum Jenseits: Was ist im Jenseits?

Bilder zum Leben
Bilder zur Vergänglichkeit
Bilder zum Sterben
Bilder zum Jenseits

Diesen Fragen gehe ich in den nächsten Jahren und bis zu meinem Tod nach und halte diese Fragen, Antworten und Informationen schriftlich fest.
Damit verbunden ist ein Stipendium (Kulturpool und Stadt Frauenfeld) und zwei Aufenthalte in der Hafenstadt Genua.
Es enstehen Zeichnungen und Bilder von Kirchenräumen, klein- und grossflächige abstrakte Pastellbilder (Atmospährenräume) und eine schriftliche Dokumentation zum Projekt.

Bild zum Leben














2018
Leben in Genua
Oeltempera auf Gewebe25x30


Bild zur Vergänglichkeit










2019
Monothypie
Aquarell auf Papier
25x35

Bild zum Tod















2019
Pastell auf Oel auf Leinwand
60x65

Bild zum Jenseits













2019
Pastellkreide auf Leinwand
100x125


2014 bis 2017
Projekt Avers

Projektidee:
Das Avers ist meine Heimatgemeide (Bürgerort). Mein Vater ist noch hier aufgewachsen, ich jedoch in Chur. Seit 30 Jahren lebe ich als bildender Künstler in Frauenfeld.
Seit drei Jahren widme ich mich dem Thema Herkunft und spüre meinen Wurzeln nach.
Entstanden sind Zeichnungen, Pastell- und Oelbilder aus den Recherchen über meine Herkunft, beeinflusst auch durch die geologische, geografische, geschichtliche und kulturelle Situation dieses Hochtales: Die Bildung der Alpen vor 100 Mio. Jahren, die letzte Eiszeit, die Walsereinwanderung im 13. Jahrhundert, die Orientierung für lange Zeit vorwiegend gegen Süden über die Alpenübergänge nach Italien, das heutige Leben auf über 2000 Meter über Meer.

Zentral war das Erspüren der Landschaft, das Durchstreifen der seit der letzten Eiszeit wenig veränderten Gegend. Wesentlich jedoch waren auch die Kontakte und Gespräche mit den Bewohnern des Tales, welche teilweise die Buchlis noch kannten. Mein Vater verliess das Tal nach der Schule ca. 1945, sein Vater und sein Bruder folgten ihm kurze Zeit später nach Chur. In Juf, mit 2126 M.ü.M. die höchst gelegene ganzjährig bewohnte Siedlung Europas, steht noch das Buchlis Hus, 1649 erbaut. Von meinem Urgross- vater (1843-1925) noch bewohnt.

Ausführliche Information über das Projekt:

Dokumentation: Fredi Buchli Avers (PDF)


Ausstellungen des Projektes im Avers und in der Stadtgalerie Baliere in Frauenfeld
Die Ausstellung im Avers mit vier Ausstellungsorten über das Tal verteilt zeigten das ruhige und atmosphärisch dichte Avers, jedoch auch das Spektakuläre. Meine Spurensuche zu meinen Vorfahren, die Geografie, die Geschichte, die Kultur des Tales und meine Person wurden in den Bildern sichtbar.

Bei den beinahe 200 Zeichnungen und Bildern bewegt sich der künstlerische Prozess von figurativen Skizzen und Bildern in die Abstraktion. In allen Werken geht es um die dichte atmosphärischen Stimmung des Avers: Dem Himmel ein wenig näher.

Dem Himmel ein wenig näher












Pastell auf Leinwand
2016
100x125

Bilder vom Avers




















Ida Bleuer-Klucker von Avers-Cresta
Geboren 07.04.1923
2014
Bleistift auf Papier, A4

Buchlis Huus in Avers-Juf,
erbaut 1649


2015
Kirchenprojekt
75 Jahre Kunst Thurgau: Jubiläumsausstellung
Shed im Eisenwerk, Frauenfeld
24. Oktober bis 15. November 2015

Mein Beitrag in der Ausstellung bestand aus 77 Zeichnungen und Bildern zum Thema:
Geografische und kirchliche Verortung und Verankerung der aktuellen Mitglieder der kunstthurgau.

An welchem Ort und in welcher Umgebung arbeiten die Kunstschaffenden der kunst thurgau? Wo und in welcher Umgebungsatmosphäre entstehen die Arbeiten? Welche Kirche als öffentlicher Raum und möglicher Rückzugsort für die Kunstschaffenden befindet sich in der Nähe? Die religiöse Zugehörigkeit der Kunstschaffenden ist unwichtig. Kirchen sind ein altes kulturelles Gut und bieten in der Regel ein ruhiges, atmosphärisch dichtes, geschichtlich und kulturell reiches Raumgefühl. Sie sind öffentlich zugänglich und meistens offen. Die Kirchenzugehörigkeit bleibt offen und das Geheimnis der Kunstschaffenden.


Kirche St. Johannes in Tobel mit Kompturei
2015
Tusche auf Papier, A4









2015
Tusche auf Papier
A4











Kirche St. Johannes in Tobel
2015
Tusche auf Papier, A4


2011 bis 2013
Projekt Kloster Fischingen im Tannzapfenland
Das Kloster, die Landschaft, der Wald, das Tannzapfenland, die Iddaburg und der Weg zwischen Frauenfeld und dem Kloster entlang der Murg stehen im Zentrum. Zwei Jahre befasste Fredi Buchli sich vertieft mit diesen Themen. Es sind Skizzen, Zeichnungen, Landschaftsbilder und Klosteransichten entstanden. Gegenständliche Landschafts- und Klosterbilder werden in einem Abstraktionsprozess vereinfacht und auf das Wesentliche konzentriert. Diese teilweisen grossflächigen Bilder sind flächig gemalt und auf der Vertikalen aufgebaut, welche die Landschaft durch ihre hochaufschiessende Waldlandschaft charakterisiert.

Die Zeichnungen und Bilder zeigen meine vertiefte Auseinandersetzung mit den gestalterischen, sozialen, kulturellen und geheimnisvollen Themen des Klosters Fischingen in der kontrastreichen Landschaft des Tannzapfenlandes. Die Vertikale, mit den in den Himmel aufschiessenden Bäumen, ist charakteristisch. Auf kleinstem Raum treffe ich auf eine dunkle, feuchte, modrige Enge, auf lichtdurchfluteten Wald und auf eine helle Weite. Die barocke Ueppigkeit des Klosters kontrastriert mit der einfachen Lebensweise der Bewohner und Bauern der Umgebung.

Ausführliche Information über das Projekt:

Dokumentation: Ausstellung Fischingen (PDF)



Projekt
Kloster Fischingen im Tannzapfenland















2012.B11
Oel.Leinwand
57x70
Fischingen
Barockkirche



Vertikale



















2013
Eitempera auf Leinwand
100x125


Bilder

03.B28.Eitempera.Baumwolle.100x125.jpgFarbräume
03.B28
Eitempera.Baumwolle
100x125
Fr. 2700

03.B29.Eitempera.Baumwolle.100x125.jpgFarbräume
03.B29
Eitempera.Baumwolle
100x125
Fr. 2700

04.B04.Eitempera.Baumwolle.100x125.jpgFarbräume
04.B04
Eitempera.Baumwolle
100x125
Fr. 2700

06.B17.Oel.Baumwolle.100x125.hoch.jpgIrritation
06.B17
Öl.Baumwolle
100x125
Fr. 2700

06.B18.Oel.Baumwolle.100x125.hoch.jpgIrritation
06.B18
Öl.Baumwolle
100x125
Fr. 2700

09.B01.Oel.Baumwolle.100x125.hoch.jpgIrritation
09.B01
Öl.Baumwolle
100x125
Fr. 2700